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René
Steiniger (neu)
Der letzte Mohikaner der literarischen Bohème
Zum Nachlass Charles Bukowskis
Bettina
Lockemann
Robert Frank
Die Amerikaner
Bettina Lockemann
Judith Joy Ross
Living with War
Bettina Lockemann
Helen Levitt
Fotografien von 1937 – 1991
Bettina Lockemann
Elisabeth Neudörfl:
Super Pussy Bangkok
Bettina Lockemann
Dorothea Lange:
Impounded
Olaf Karnik
Wolfgang
Ullrich:
Haben wollen.
Wie funktioniert die Konsumkultur?
Olaf Karnik
Tony
Parsons:
Als wir unstreblich waren &
Erzähl mir nichts von Wundern
Bettina Lockemann
Paul
Graham:
American Night
Klaus Schikowski
2
Comic-Rezensionen:
"Shenzen" von Guy Delisle und "Blue" von Kiriko Nananan
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René Steininger
Der letzte Mohikaner der literarischen Boheme.
Zum Nachlass Charles Bukowskis.
Ein Bekannter
zeichnete sein Portrait einmal in einem Satz: Ein depressiver Postangestellter
in der Nachtschicht mit einer kuriosen Affinität für klassischer
Musik. Und wirklich: Die Bandbreite seiner Bücher ist schmal. Zwei
schnörkellose Romane, die Bukowski 1975 bzw. 1979 veröffentlicht
hat, umreißen schon das ganze Themenspektrum seines Werks: Faktotum,
2006 mit Matt Dillon in der fehlbesetzten Hauptrolle verfilmt, stellt
die Welt der Tagelöhner und Underdogs auf der untersten Stufe der
amerikanischen Einkommenspyramide vor. Das Liebesleben der Hyäne
(der englische Titel Women trifft besser, worum es geht) dagegen handelt
von dem, was ihnen am Ende eines langen Arbeitstages vom American dream
gerade noch bleibt: vom Ficken, Saufen und Wetten.
Beachtlich ist allenfalls die grimmige Entschlossenheit, mit der Bukowski
seine Lebensthemen von Buch zu Buch weiterentwickelt und variiert. Hier
schreibt sich einer um Kopf und Kragen, befragt ungeschönt und ohne
Rücksicht auf Verluste seine Existenz, ein seltener Glücksfall
in einem Geschäft, in dem heute gefälliges Handwerk und spekulativer
Kommerz das Feld weitgehend beherrschen.
Man kann
das nun wieder nachlesen in zwei neuen Büchern aus dem Nachlass Bukowskis,
die endlich auch in deutscher Übersetzung vorliegen. Den Göttern
kommt das große Kotzen, ein Projekt-Tagebuch, das der Autor bis
kurz vor seinem Tod (1994) im Auftrag seines amerikanischen Verlegers
geführt hat und das von Robert Crumb einmal mehr kongenial illustriert
wurde, und Schreie vom Balkon, ein Band mit gesammelten Briefen des Meisters.
Das Tagebuch überrascht durch seinen lockeren Ton, seine lebendige,
um nicht zu sagen jungenhafte Verve. Als ob der Siebzigjährige der
Altersmilde jetzt so sehr misstraute wie vierzig Jahre zuvor den Gesten
der jungen Wilden. Diesen hatte er sich selbst in seinen schwierigen Anfängen
nie anzuschließen vermocht, weil er als Letztes ans Allgemeinwohl
dachte, wenn er schrieb, sondern damit lediglich seine eigene Haut aus
dem brennenden Weltgebäude retten wollte. Der postapokalyptische
Humor, der schon in seiner frühen Lyrik für die schönsten,
surrealsten Pointen zeichnet, begleitet auch im Tagebuch im heiteren Allegro
den Katzenjammer der beobachteten Szenerien. Im Auto, während er
im Stau feststeckt, fällt ihm ein:
Ich fahre vor mich hin, und andere tun es auch. Wir sind Schnecken,
die über ein Blatt kriechen.
An anderer Stelle erfahren wir anhand einer simplen Rolltreppe, warum
am Ende der zivilisatorischen Entwicklung ihr Rücklauf unumgänglich
ist:
Menschen bewegen sich auf Rolltreppen auf und nieder, benutzen Aufzüge,
fahren Auto, öffnen Garagentore per Knopfdruck. Dann gehen sie ins
Fitnessstudio und trainieren sich das Fett wieder ab. In viertausend Jahren
werden wir keine Beine mehr haben, sondern auf dem Arsch durch die Gegend
eiern oder einfach langkollern wie verdorrte entwurzelte Büsche in
der Prärie.
Kassandragelächter möchte man das nennen, nachsintflutliche
Komik, die nach der Katastrophe kommt und allen Pathos des Rufers in der
Wüste bereits hinter sich gelassen hat. Im Übrigen aber zeigt
sich der alte Kulturpessimist beim Besuch eines Computerkurses erstaunlich
zahm, ja begeistert über die neue Technologie. Denn als Dichter im
handwerklichen Sinn weiß er die praktischen Vorzüge eines Computers
durchaus zu schätzen, bewahrt aber eine gesunde Skepsis, was die
Software betrifft:
Mit einer Schreibmaschine ist es, als würde man durch Schlamm
stapfen. Ein Computer, das ist Eisschnelllauf. Eine gleißende Explosion.
Natürlich, wenn man nichts in sich hat, ist es egal, auf was man
schreibt.
Deutlicher
noch als sein Tagebuch zeigen die Briefe Bukowskis, die vier Jahrzehnte
seiner geistigen Zwiesprache mit ausgesuchten Zeitgenossen dokumentieren,
dass bei ihm, um mit einem Wort Ludwig Hohls zu sprechen, alles
Werk ist. Wie konzentrische Kreise drehen sich alle Einzelwerke,
ob Roman oder Gedicht, Story oder Brief, um ein einziges, unverwüstliches
Zentrum: Charles Bukowski selbst. Wenn er nun aber als Romancier hinter
den Leistungen eines Thomas Wolfe, Philip Roth oder John Updike zurückbleibt,
dann nicht etwa, weil er diesen als Autor unterlegen wäre, sondern
weil der dem Epizentrum am nächsten gelegene Kreis eben die Lyrik,
nicht die Epik ist.
Bukowski, der früh mit dem Schreiben beginnt, debütiert erst
spät, in seinen Vierzigern. Natürlich mit einem Band von Gedichten.
In einem Brief an seinen ersten Verleger heißt es dazu lakonisch:
Nie wurde ein Baby unter größeren Schmerzen geboren,
aber der tüchtige Doktor Griffith hat es durchgebracht ein
bildschönes Baby!
Dass Schreiben denjenigen, der unter dem Einsatz seines Lebens schreibt,
vor andere tiefenpsychologische Probleme stellt als den professionellen
Produzenten auflagenstarken Lesefutters, ist selbstredend. Schon schwerer
auszumachen ist, inwieweit soziale Zwänge und systemimmanente Widerstände
an der langen Inkubationszeit mitverantwortlich sind. Bezeichnend für
Bukowskis Persönlichkeit ist allerdings auch, dass er diese als Ansporn
begriff und sich von Absagen so wenig entmutigen wie später durch
den Erfolg verdummen ließ .Ein Brief an den jungen Dichter
aus der Hand Bukowskis liest sich so:
Ablehnungen sind nicht gesundheitsschädlich; sie sind wertvoller
als Gold. (
) Die Fleischfresser und halben Irren, die dir die Seiten
und die Druckerschwärze geben, haben dich tiefer reingezwungen, damit
ihnen Licht und Farbe zeigst. (an Joy Sherman)
Wo alles
Werk ist, verfließen die Genre- und Gattungsgrenzen. Darum sind
Bukowskis Gedichte rhapsodisch und seine Briefe oft lyrisch. Damit verstoßen
sie gegen unausgesprochene Gesetze des institutionalisierten Literaturbetriebs,
der es nicht gerne sieht, wenn seine Schablonen und Kategorien durcheinander
geraten und die gut gedrechselte Story eines Epigonen oder das esoterische
Gedicht eines Avantgardisten lieber auszeichnet als die im eigentlichen
Sinne schöpferischen Texte. Texte, die jenseits von formalem Experiment
und kalkuliertem Skandal ein Wagnis eingehen, das die gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen für Kunst als Ausdruck gesteigerten Lebens noch
viel grundsätzlicher in Frage stellt. In Abgrenzung zum Betrieb lässt
Bukowski darum kein gutes Haar selbst an ihren prominentesten Vertretern.
So erfahren wir etwa in einem Brief an den Kritiker und Autor John William
Corrington über den Herausgeber einer renommierten Literaturzeitschrift
dass er moralisch einwandfrei ist und sich in Theorien der Lyrik
bestimmt besser auskennt als ich. Und genau da wird es problematisch.
(
)
Denn:
Was ist einzuwenden gegen eine Short-Story von 7 Zeilen oder einen
Roman von 37 Zeilen, in Gedichtform präsentiert? (
) Warum nicht?
Solange es sagt, was es sagen muss, und es genauso gut oder besser ausdrückt
als die eiserne Gussform, die tönt: Ich bin ein Gedicht, also herhören!
(
) Ich weiß, dass Lyrik zum großen Teil das Händchenhalten
von einsamen Herzen ist. Aber, zum Teufel, für solche Leute gibt
es Klubs und Tanzabende und verschämte Küsschen auf der Terrasse.
Große Dichtung schärft ihre Klinge für kapitales Wild.
Bukowskis
Schwäche für realitätsnahe Stoffe, der Schlüssel
zu seinem kommerziellen Erfolg, darf nun aber wiederum nicht den Blick
auf seine stilistischen Neuerungen verstellen.. Denn selbst die Originalität
eines so populären Schriftstellers wie Bukowski liegt selbstverständlich
in seinem Stil begründet. Die Lyrik der Siebziger Jahre mit ihren
Verfremdungseffekten, ihren freien Rhythmen und irisierenden Metaphern,
mag als Beispiel dafür genügen. Diese im Fließtext verfassten
Gedichte, deren Titel allein ( Ein Bild von einem Promenadenkonzert auf
einer Streichholzschachtel; An die Nutte, die mir meine Gedichte gestohlen
hat; Wenn du darauf wartest, dass der Morgen durchs Fenster kriecht wie
ein Einbrecher, der dir an ans Leben will) schon mehr Geschichten bereit
halten als so mancher dicke Roman. Jene aber, die sie tatsächlich
erzählen, feiern in der Art mittelalterlicher Schwänke die entzauberte
Welt, dass es nur so eine Freude ist. Aus dem Repertoire einer Posse scheint
auch das Personal zu stammen: Ladenschwengel und einfältige Vorgesetzte,
Außenseiter, Nutten und nymphomane Ehefrauen. Die Schauplätze
sowieso: die Straßen, die Bars, die Betten.
Über die drastische Darstellung des Sexuellen bei Bukowski ist viel,
aber wenig Erhellendes geschrieben worden. Der eilfertige Verweis auf
vermeintliche Vorgänger verschleiert mehr, als er erklärt, wenn
es um die Frage nach der Originalität eines Schriftstellers geht.
Gewiss, haben Henry Miller und James Joyce Weichen gestellt und für
die Literatur geleistet, was etwa zur selben Zeit in Frankreich Georges
Bataille für die Philosophie unternahm. Im Vergleich mit Letzterem
zeigt sich aber auch, dass Bukowskis Beitrag durchaus eigenständig
ist. Bekanntlich fußt das Werk des französischen Philosophen
auf derselben ontologischen Prämisse, derselben Dialektik von Arbeit
und Erotik, Produktion und Verschwendung. Das Tabu aber, das beide Sphären
voneinander trennt und miteinander verbindet, ist bei Bataille noch intakt,
während bei Bukowski nicht nur die literarischen Gattungsgrenzen
zunehmend verschwimmen. Ihre Übertretung wird nicht mehr in der ritualisierten
Formen eines Festes oder einer Orgie mit Furcht und Zittern zelebriert,
und sie katapultiert den Vernunftmenschen auch nicht in die privilegierten
Zonen einer heiligen Erotik, aus denen er sich dann beizeiten wieder ausklinken
muss, um in die heile Arbeitswelt zurückzukehren. Die soziale Realität,
die Bukowski in seinen Büchern abbildet, ist eine einzige Übertretung,
eine Transgression in Permanenz (Tales from the ordinary madness, so der
sprechende Originaltitel einer seiner bekanntesten Sammlungen von Stories).
Und die Verwandlung des Menschen zum Tier, die darin laufend stattfindet,
ist weniger obszön, als grotesk. Sie regt weder auf noch an, sondern
reizt vielmehr zum Lachen. Da, wo seine Texte pornographisch sind, führen
sie wie die industrialisierte Pornographie vor, dass Ficken Arbeit ist.
Knochenarbeit sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn immer scheint der
Tod dabei seine Hand im Spiel zu haben, wenn der dirty old man seine Gebeine
scheppern lässt. Eine Sexszene in einem Buch von Bukowski zu lesen
bedeutet, dem animal triste bei seiner Sisyphosarbeit zusehen, seiner
unheilbaren Suche nach Ekstase und Glück. Nach einem schnellen Ausweg
aus der Verzweiflung des Lebens. Was wunder, dass seinen Figuren manchmal
sogar die Lust an der Lust vergeht, oder wie es in einer Stelle seines
Tagbuchs heißt:
Sogar beim Sex dachte ich es. >Ich tu es bloß, weil es
sich so gehört.< Ich kam mir lächerlich vor, machte aber
trotzdem weiter. Was hätte ich sonst tun sollen?
Dieses Was
hätte ich sonst tun sollen? markiert die Distanz, die Bukowski
von einem D.H. Lawrence, einem Bataille und deren letztlich religiös
inspirierte Auffassung des Sexuellen als eines quasi heiligen Einbruchs
archaischer Kräfte in die zivilisierte Welt trennt. Es ist auf der
anderen Seite aber auch der Grund, warum er, der bekennende Misanthrop,
bis zuletzt mit Haut und Haaren verstrickt blieb in die Geschicke einer
grellen, neonfarbenen Megapolis. Wo es kein Außerhalb des menschlichen
Herrschaftsbereiches mehr gibt, kein Anderswo, das den Menschen aus der
Hand des Menschen befreien könnte, erübrigt sich auch die Suche
danach. Darum ist Bukowski der entschiedenste Anti-Bukoliker, ein unerbittlicher
Dichter der Urbanität. Die blaue Blume der Romantik, bei Bukowski
blüht sie im Vorgarten einer Satellitenstadt, reduziert auf die winzige
Statur ihrer kleinbürgerlichen Bewohner:
Und das war eine stupide Story, die er ihnen nun nie mehr erzählen
konnte. Die Nacht, als er besoffen war und Tür an Tür mit diesen
Leuten wohnte, die DAS VIOLETTE LICHT hatten. Sie hatten einen Garten
voll Blumen und mittendrin stand dieser lebensgroße Jesus in einem
Kasten aus Plexiglas, er sah ein bisschen traurig und schäbig aus,
und er sah nach unten, auf seine Zehen
UND WURDE VON VIOLETTEN SCHEINWERFERN
ANGESTRAHLT.
(in: Der blaue Jesus)
Der Versuch, die Jesusstatue aus ihrem Plexiglaskäfig
zu befreien, missglückt übrigens, und Bukowski bzw. seinem alter
Ego Dan Skorski bleibt schließlich nur die Flucht vor der Polizei
über die Grenze bis nach Mexiko-City, Los Angeles´ syphillitischer
Zwillingsschwester. Ein Millionenmoloch als Endstation romantischer Sehnsüchte?
In einem Brief aus dem Jahr 1980 an seinen deutschen Verleger und langjährigen
Wegbegleiter Carl Weisser weiß Bukowski es freilich doch besser:
Ich brauche Platz. Raum. Und damit ich mich darin bewegen kann,
muss er leer sein.
Was Bukowskis
Bücher bei aller Melancholie und sie kann abgründig sein
am Ende so lesenswert macht, bestätigen schließlich
auch die autobiographischen Schriften aus dem Nachlass wieder aufs Großartigste.
Das ist die Vitalität, mit der er seine Kunst des Schreibens betreibt.
Das Magma, die Energie, die seine Zeilen unterirdisch durchdringen und
auf eine so wundersam paradoxe Weise, wie ich es sonst nur aus den Büchern
Thomas Bernhards kenne, ihre trostlosesten Inhalte Lügen strafen.
Einzig der Gedanke, dass am Ausgang der spätkapitalistischen Gesellschaft
eine solche Literatur nun auch zunehmend aus den Regalen der Buchhandlungen
verschwindet, stimmt bei der Lektüre ein wenig wehmütig. Es
sei denn, man sieht auch darin wiederum nur einen Anlass für eine
weitere Story, eine satirische diesmal. Wie Bukowski selbst, der in demselben
an Carl Weisser erläutert, warum er, der sich fast zeit seines Lebens
mit unterbezahlten Jobs verdingte, noch von Glück reden kann. Gehörte
er doch einer Generation von lauter letzten Mohikanern an, der es vergönnt
war, das Schreiben tatsächlich noch mit der Suche nach neuen Lebensformen
zu verbinden, und die vielleicht mit seinem Tod (endgütig aber mit
dem Selbstmord Hunter S.Thompsons im Jahre 2005 ) erlosch:
Damals war das Terrain noch nicht so überlaufen. Nicht so viele
Autoren und Möchtegernschreiber wie heute, nicht so viele Zeitschriften,
Kritiker, Verleger, nicht so ein Riesenbetrieb, so eine Industrie. Wenn
du heute den Klempner kommen lässt, erscheint er mit seiner Rohrzange
in der einen Hand und dem Gummistampfer in der anderen, und in der Gesäßtasche
hat er ein Bändchen mit seinen ausgewählten Madrigalen. Selbst
das Känguru im Zoo zwinkert dir zu und zieht aus der Bauchtasche
einen Packen Gedichte, sauber getippt, einfacher Zeilenabstand, auf imprägniertem
Papier, resistent gegen Wasser und Spucke, Format DIN A4.
Alle Zitate
aus:
Charles Bukowski,
Den Göttern kommt das große Kotzen, Köln 2007.
Charles Bukowski, Schreie auf dem Balkon, Briefe, Hamburg 2005.
Das Zitat
aus Der blaue Jesus, in: Charles Bukowski, Das Leben und Sterben im Uncle
Sam Hotel, Frankfurt am Main 2005
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