| |
Roberto Cabot
(neu)
Texte für Niobe
"Honey From The Frozen Land"
Leif Trenkler
Thomas Kling
den
sprachn das sentimentale abknöpfn
Achim Wagner
Frankys Curry-Station
Alexander Kunz
Für Peter Handke
Olaf Karnik
verwehrt blieb
Black Earth Elend Trivium
Gewalt gegen Sachen
Roland Schappert
Neue Gedichte
und Prosa
Achim Wagner
Schwarzer Tag
Roland Schappert
Sesam auf dem Brötchen
Olaf Karnik
Gedichte
Thurston Moore
Gedichte
deutsche Übersetzung
Kai Althoff
Gedichte
Billy Childish
Die Idiotie der Ideen
Billy Childish
Meine Schuld
Codeine Girl
First International Sermon Of
The Last Survivors
Roland Schappert
Brief, Song und Reste
Achim Wagner
Die Zöllner
|
|
Olaf Karnik
- Gedichte
Aufgeräumte
Tage
nichts war
zu schwer, um es nicht doch
don't push me cause I'm close to the edge
alles andere ist verschwunden
in Gehirnstübchen,
Herzenskammern
wir stehen in Schalterhallen, was ist noch da?
an Tischen, den Blick raus, hellblau, Tag, Nacht,
Sterne!
Bilder von durchwehtem Grün
vor Paar in Krise, begehrenswerte Tragik, Filmlauf,
woanders, als wär es Frühling, heller
im Herbst noch
Halt
an
dich
Boogie Down Productions vor einem Fenster hinter einem
Vorhang mit gezogener Waffe steht jemand der
Angst hat gelöscht zu werden.
Skyjack Motherfucker
Schöne
Worte wie Skylarking fließen durch die Stahlsaiten einer
Harfe die Zeilen entlang,
ich falle nach vorne auf den bewachsenen Straßentrenner,
Gesicht ins Grüne,
wo eine tote Fliege neben abgedorrten Halmen in der Spuckepfütze
verwest,
ein Windhauch weht ihre Haare hoch, am Geländer entlang tasten
sich Fingerspitzen,
gelblicher Schleier trennt den Blick durch die Luft auf die Fassaden,
halterloses Grinsen
in den Tagen, die jetzt wachsen, gerade gezogen, klackend, ein
anschwellendes Brummen
Spotting irgendwas, in den Wagen, wo sie wichsen,
die Situationen machen erst die Worte und
lassen sie frei
damit wissen sie nichts anzufangen
und gehen nach hinten los
Year of the Cat
Über
Brücken, auf breit bepisstem Graubeton
zu Gegenden zusammen gehauen, mit offenem Hemd wohin,
noch einmal, wieder, in einer Baracke sagt ein junger Mann
zu seiner Freundin einen wahren Satz, Kühe weiden auf
einer Mülldeponie, vorbei an Strommasten, Vogelformationen
ziehen ab vor orange-violetter Dämmerung, 1 Bild:
in der Mitte des Raumes hängt jemand am Strick umgeben
vom Geräusch der Argumente, nebenan Musik
zum Tanzen, du rennst durch eine karge Ebene voll
staubiger Luft, null grün blau rot, ein Feld
ohne Arme, hier gehst du lange, den Traum im Nacken
Weg ohne Wachturm - du wirst von hinten erschossen.
|