Olaf
Karnik
verwehrt
blieb
mehrere lange Sonnen
hintereinander ging einer
nach dem anderen
feuchtem Dunst näher
schon
jetzt
wird bald
fahlstes Licht bemessen
worden sein, kaufst
Trinkwasseraktien
Früher
aufbereitet
mal, nochmal
Steine, Flaschen
fliegen in Scheiben
kalter Brand
unter
dem Hemd sieht man die Haut
und Sätze verlassen die Sprecher und
Härchen richten sich auf und
Reflexe folgen den Schritten und
eigentlich" wird gesagt
BLACK
EARTH ELEND TRIVIUM
Anderer Rotze vor dem Sitz
kein einziges Gesicht in der vorvorletzten KVB
in einer Mittwochnacht, das noch irgendeine Freude vor hätte,
elende Köpfe ohne Frisuren, von Macht zerschossene
und Dax errichtet Körper, irre Blicke in Apothekenratgeber, dadrin
gibt's das Wort Theke, noch ein Kölsch, davor das Gesicht
des Oberbürgermeisters, dieses selbstgefällige köllllsche
Siegesgrinsen,
das nur dadurch gewinnt, weil es sich am eigenen Gefurze
beseelt und lacht, jeder noch so
langweilige Mainstream-Audio mit Standard-Brunette
geht wenigstens um 11 Uhr nachts ins Bett, nimmt das elende
Elend mit unter die Kopfkissen, verschenkt eine streichelnde
Einheit an ihr abgewetztes Kuscheltier, das seinen Kinderzimmer
gestank aus den 70er Jahren nie abgelegt hat, Black Earth Elend,
in einer Bar schwült jemand, der auch Ernie heißen könnte,
sein Rohr
mit Dschäss an, so leer der Laden, so nüchtern der Stil, so
rein die Moral,
dabei denkt jeder immer an Votzen, Votzen, Votzen, die Dschäss
über den Boden schleift,
fickt, fickt, fickt, fickt, bis zum Umfallen, noch ein Drink,
haben eine Schramma abbekommen, Black Earth Armaggideon, wie sehr
möchten manche so ein Gesicht in Anderer Rotze,
im für Vernisage auf Video gebannten Kotzesee eines, nein, jetzt,
das ist der martin, sonst ist der Penner, ja,
obdachlos, die Armen,
in dessen Kotze tünken, sie ihm überstülpen, ihn darin
hin- und herschleifen, zusammen
mit dem KVB-Fahrer, dessen geheime Leidenschaft schon immer war, Mensch
zu verachten, ja, der Dom steht, die
Türme schwingen im Wind, Gotik Gotik Black Earth Elend, unter
den Muskelshirts fällt die Haut in Stücken ab und stinkt,
verwest und obergärig, der halve Hahn kräht WIR, die
Hühner tippeln ins Messer, mit warmer Scheiße übergossen,
bis zur nächsten WM, vollgespritzte Kondome auf dem
Trimmpfad, OB war hier mal reiten im Mai, neben den lindgrün abgeblättert
grunzenden Wartehäuschen auf den
Bahnsteigen wird sich eingestellt auf wer wird Millionär.
GEWALT
GEGEN SACHEN
Das
Beginnen jeder Zeile ist schon eine Textpose.
Nämlich eine Konsequenz, oder genauer, ein konsequentes Verfolgen
des vorher Geschriebenen, des vorher Erlebten.
Bestimmte Harmonien in der Musik, die im Hintergrund läuft, lenken
die Gedanken ab, die Ohren spitzen sich, die
Zeilen wackeln.
Wie fühlt man sich unter Leuten? Es gibt überhaupt keine Leute,
nur bestimmte Situationen mit entsprechenden
Konditionierungen und spezifischem Verhalten.
Es gibt ein Laufen durch Türen, ein- und ausgelassen werden, auf
Treppen gestreifte Blicke, noch mehr
Abschweifungen in momentane Möglichkeiten, das genaue Gegenteil
von der Konsequenz der notierenden
Gedanken, man geht leer aus.
Es gibt keine grauen Wolken, die uns alle bannen, nicht zu uns kommen
lassen, noch mehr Bilder, Metaphern,
Versuche laufen eher nicht auf etwas hinaus.
Einsame an Tischen, mitschreibend, was? Wie?
Die eigene Welt bleibt wie sie war - zum Aufdrängen, durch Türen
ein- und ausgelassen werden, noch mehr
Abschweifungen in momentane Möglichkeiten, das genaue Gegenteil.
Gewalt gegen Sachen, Angst vor Allem, ein viel zu großer Sprung
in eine andere Ebene, gut für Popplatten. Zum
Aufdrängen, durch Türen ein- und ausgelassen werden, noch
mehr Abschweifungen in momentane Möglichkeiten,
fühlt man sich unter::: mmmommmmentanne Möglichktn... ein
viel zu großer Sprung in eine andere Ebene, bannen,
nicht zu uns kommen lassen, Laufen durch Türen, was im Hintergrund
läuft, mmntne Mglchktn, leer aus bestimmte
Harmonien, ö i e i e mitschreibend, wie? Was? nämlich eine
Konsequenz des vorher Erlebten, Gewalt Angst Allem Sachen -
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